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"reformatorisch"

M. Luther (1483-1546)

Mit der Reformation verbinden die Mitarbeiter des IRT die mit den vier "sola" markierten Leitlinien:

- allein Christus
- allein die Schrift
- allein die Gnade
- allein der Glaube

Dies sind nicht nur verbale Etiketten, sondern es soll gezeigt werden, was ein jeder Punkt inhaltlich bedeutet - nach dem Motto: Wo Gnade draufsteht, muß auch Gnade drin sein.

Reformatorisch - das heißt auch, daß Klischees hinsichtlich des Christseins, die aus der Frömmigkeit des 19. Jahrhunderts stammen und an die sich die protestantische Christenheit gewöhnt hat, hinterfragt werden und daß liebgewordene Illusionen zerbrechen. Es bedeutet, sein Heil in Christus allein zu haben, aber in ihm frei und umsonst, ganz und vollkommen. Es heißt für die Theologie, unbesehen übernommene Grundanschauungen und Methoden kritisch zu hinterfragen, Überkommenes abzulegen und im Licht von Gottes souveränem Ratschluß neue Wege zu gehen: Wege des demütigen Hörens und Vertrauens auf Gottes Wort.

J. Calvin (1509-1564)

Reformatorisch - das ist nicht zuletzt die Antwort auf die Frage, wie der Mensch vor Gott gerecht wird: Wird er es durch den Glauben an Christus oder auf einem anderen Wege? Gott hat es den Reformatoren gegeben, in dieser entscheidenden Frage die biblische Sicht wieder ans Licht zu stellen. Weil in der modernen Zeit sowohl der Katholizismus als auch der Humanismus und die Schwärmerei auf verschiedenen Wegen das Licht der heiligen Schrift verdunkeln, möchte das IRT das Anliegen der Reformation heute wieder neu aufnehmen und vertreten.